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Martina aus Oyten
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Sabine Weilemann
Martina aus Oyten
Martina aus Oyten
Von Martina aus Oyten
1997 wurde ich in den ersten Grad eingeweiht und habe etwas dabei erlebt, was ich damals noch als völlig merkwürdig empfand - ich habe bei der Einweihung furchtbar gelacht! Erst später ist mir bewusst geworden, dass ich einige Dinge, die ich vorher viel zu ernst genommen hatte, einfach nur noch belächeln konnte.
Im Laufe der nächsten Jahre habe ich durch Reiki gelernt, wieder ich selbst zu werden, mich nicht ständig "belächeln" zu lassen, in meinen Taten und Meinungen..Ich bin nicht mehr die "brave" Martina, die es allen nur immer recht macht. Viele Menschen in meinem Umfeld können damit zwar schlecht umgehen, doch mir geht es wieder besser
In den letzten 4 Jahren bekomme ich bei Reikibehandlungen Informationen. Am Anfang konnte ich damit ganz schlecht umgehen und habe mich gewaltig erschreckt, aber heute gehe ich damit ganz locker um und lasse es einfach auf mich zukommen. Es passiert mal mehr, mal weniger.
Ein Beispiel: Meine mittlerweile 28jährige Tochter war vor 4 Jahren mit einem Freund zusammen, und die Beziehung hat sie im Grunde genommen sehr unglücklich gemacht. Bei einer Reikisitzung bekam ich auf einmal die Info: "Du wirst in nicht allzu langer Zeit einen älteren, nicht allzu grossen südländisch aussehenden Mann kennenlernen und der wird dein Seelenpartner sein". Meine Tochter hat das weit von sich gewiesen, da sie total auf grosse, blonde Männer mit blauen Augen stand. Anderthalb Jahre später, zwei Wochen vor dem grossen Unglück in Amerika lernte sie diesen besagten Mann kennen,er sieht genauso aus,wie ich ihn beschrieben habe und die beiden sind glücklich und wollen nächstes Jahr heiraten!
So ist das eben mit Reiki, immer wieder gibt es Überraschungen.
Heidrun Kirsch - Geschehen lassen
Heidrun Kirsch - Geschehen lassen
Heidrun Kirsch - Geschehen lassen
In der Vergangenheit war meine Konzentration meist auf das "Tun" ausgerichtet, und ich hatte immer das Gefühl, dass ich bei meinen Handlungen zu angestrengt war.
In dem Gefühl, als Macherin geliebt und anerkannt zu werden, verbrachte ich einen großen Teil meines Lebens. In meinem tiefsten Inneren habe ich mich gegen diesen inneren Antreiber gewehrt. Als ich mich ständig im Kreise drehte, es allen recht machen wollte, da wusste ich, dass ich irgend etwas ändern musste. Durch eine Reikibehandlung von einer Freundin lernte ich wieder ruhe und Gelassenheit kennen und entschloss mich daraufhin, mich in Reiki einweihen zu lassen.
Die Wirkung war verblüffend! Wenn auch nicht sofort und radikal, so spürte ich doch etwas in mir, das sich "glättete". Es war, als ob sanfte Wellen durch mich durchströmten und etwas in mir klarer wurde. Es war, als wären meine Handlungen plötzlich ganz transparent. Ich konnte Zusammenhänge zwischen meinen Handlungen und Verhaltensmustern erkennen. Das ließ mich ruhiger werden. Ich fand einen inneren Frieden.
Dieser Prozess setzt sich kontinuierlich fort und ich spüre auch, wie wichtig es mir ist, zwischen "Tun" und "Geschehen-Lassen" die Balance zu halten. Reiki hat mich gelehrt, dass es möglich ist.
In Reikiseminaren und Reikianwendungen spüre ich , dass das "Sich-Fallen-Lassen" den meisten Menschen schwer fällt, vor allem zu Beginn. Reiki ist ein Geschenk, und für viele ist es leichter, sich mit Zähneknirschen etwas zu erarbeiten als es dankend anzunehmen. Für mich ist es daher eine besondere Herausforderung zu vermitteln, dass Reiki ein Geschenk ist, das die Menschen annehmen dürfen, einfach so.
Dagmar Bernhard - Meine persönliche Reiki-Erfahrung
Dagmar Bernhard - Meine persönliche Reiki-Erfahrung
Dagmar Bernhard - Meine persönliche Reiki-Erfahrung
1.Grad
Begonnen hatte alles vor 10 Jahren mit ein paar kurzen Sätzen in einem Brief von meinem Freund Jürgen aus San Francisco. „Ich bin jetzt Reiki-Channel“ stand da geschrieben, und bei mir im Kopf ging sofort sämtliche Beleuchtung an: „Das ist es, das ist dein Weg!“ Zwar wußte ich weder, was Reiki ist, noch, wo man es lernen kann, aber es war mir einfach klar, daß ich es machen mußte.
Bis dahin hatte ich ein ganz normales und zufriedenes Leben geführt. Ich war 31 Jahre alt, hatte Philosophie, Anglistik und Amerikanistik studiert und schrieb für einen Verlag Wörterbücher und Sprachführer. Meine Arbeit gefiel mir, und ich hatte nicht das Bedürfnis, an dem, was ich tat, groß etwas zu ändern. Und trotzdem war in meinem Kopf der ganz klare Gedanke da: „Reiki ist dein Weg!“. Ich verfolgte diesen Gedanken aber zunächst nicht weiter und ging meinem gewohnten Leben nach, das sich in erster Linie am Computer abspielte.
Ein paar Wochen später entdeckte ich durch „Zufall“ (es fällt einem zu - aus einem ganz bestimmten Grund!) die Anzeige eines Reiki-Zentrums in Düsseldorf. Ich rief sofort dort an und meldete mich für das nächste Seminar an. Gleich am darauffolgenden Wochenende fand ich mich zusammen mit sieben weiteren Aspiranten in besagtem Reiki-Zentrum ein.
Ich hatte vor dem Seminar weder ein Buch über Reiki gelesen, noch Jürgen genauer dazu befragt, was mir da nun bevorstünde. So ging ich recht unbedarft und vorbehaltlos in das Seminar und konnte den vielen seltsamen und ungewohnten Dinge, die da geschahen, durchaus etwas abgewinnen. Mulmig wurde es mir nur bei einer der Einweihungen, als weißes Licht durch meinen Kopf floß und vor meinen geschlossenen Augen strahlte. Da dachte ich dann doch, hoffentlich geht das helle Licht im Kopf auch wieder aus, sonst kann ich ja gar nicht mehr schlafen bei der Helligkeit.
Sofort nach den Einweihungen merkte ich, daß sich meine Hände irgendwie anders anfühlten. Sie wurden warm und kribbelten, wenn ich sie auf den Körper auflegte, und gerade in der ersten Zeit fühlten sie sich manchmal dick und pelzig an. Das Gefühl, daß die Hände wie geschwollen waren, legte sich aber schnell, wenn ich mir Reiki gab.
An das Seminar schloß sich eine dreiwöchige Reinigungszeit an, in der ich mir jeden Tag selbst die Hände auflegen und mir Reiki geben sollte. War bis dahin meine kleine Welt vollkommen in Ordnung, so merkte ich jetzt, daß nichts mehr zueinander paßte. Ich war innerlich unzufrieden und hatte unsäglich schlechte Laune. Irgend etwas war passiert, aber ich konnte es nicht so recht einordnen. Nach ein paar Wochen ließ dieses Gefühl nach, und ich pendelte mich wieder auf „normal“ ein.
Nach den drei Wochen Reinigungszeit behandelte ich mich mit Reiki, wenn ich Lust dazu hatte oder das Gefühl, etwas Energie gebrauchen zu können. Es tat mir vor allem gut, die Chakras regelmäßig zu behandeln. Damit hatte ich eine wunderbare Methode, mich nach einem anstrengenden Tag am Computer zu entspannen und gleichzeitig mit Energie aufzuladen.
2. Grad
Schon bald war in mir der Drang da, den zweiten Reiki-Grad zu machen. Ich hatte zuvor schon wundersame Dinge darüber gehört und gelesen, was damit alles möglich sei: Fernreiki, Reiki in Situationen geben, alles unabhängig von Raum und Zeit. Das mußte ich haben!
Vier Monate nach meinem ersten Seminar wurde ich in die Symbole des zweiten Grades eingeweiht. Das Seminar fand wieder in dem Reiki-Zentrum in Düsseldorf statt, aber diesmal unter der Leitung einer anderen Reiki-Lehrerin.
Das A und O des zweiten Grades - die Symbole - wurden uns auf einem Blatt Papier gezeigt. Wir malten sie nach, bis wir sie halbwegs auswendig konnten, und anschließend wurden unsere Aufzeichnungen feierlich verbrannt. Ich erhielt keinerlei schriftliche Unterlagen, und als ich wieder zu Hause war, war ich froh, daß ich mich noch einigermaßen an die Symbole erinnern konnte.
Als ich den zweiten Reiki-Grad machte, bekam ich Informationen wie: „Da machst du da ein Symbol und da eins, und die Energie fließt, und alles ist ganz wunderbar...“ Bei dem Wischiwaschi-Unterricht wußte ich hinterher nicht, wie ich mit den Symbolen arbeiten sollte. Zu dieser Zeit gab es auch noch keine Bücher, in denen die Techniken, geschweige denn die Symbole, des zweiten Grades beschrieben waren. Also wurschtelte ich irgendwie mit meinen Symbolen herum und hoffte auf positive Wirkung.
Wie auch immer, der schlechte Unterricht konnte meine Begeisterung für Reiki zum Glück nicht schmälern. Es war mir schnell klar, daß ich weitermachen wollte und selbst Reiki-Meisterin und Lehrerin werden wollte. Nur mußte ich dafür jemand anderes als Lehrer(in) finden. Nicht nur, daß ich mit dem Unterricht in dem Reiki-Zentrum unzufrieden war, die Meister- und Lehrerausbildung dort wäre zudem außerordentlich teuer gewesen.
Es war dann wieder mal so ein Zufall, der meine Wege lenkte: Auf dem Weihnachtsmarkt entdeckte ich an einem Stand mit Steinen Handzettel, auf denen eine freie Reiki-Lehrerin in Oberhausen für ihre Seminare warb. Kurz entschlossen fuhr ich zu dieser Frau, und als sie mir die Tür öffnete, war sie mir auf Anhieb sympathisch. Später erfuhr ich von Brigitte, so hieß sie, daß sie, als sie mich zum erstenmal sah, spontan dachte: „Das wird eine gute Reiki-Lehrerin!“.
Bei Brigitte besuchte ich regelmäßig Reiki- und Meditationsabende und lernte bei ihr den richtigen Umgang mit den Symbolen. Darüber war ich sehr froh, denn ich erfuhr, daß ich doch so einiges falsch gemacht hatte.
Durch die intensive Arbeit mit Reiki wurden bei mir viele Fragen aufgeworfen, nach dem Motto: „Wer bin ich und wenn Ja, wie viele?“ Wer konnte mir darauf eine Antwort geben? Schließlich landete ich bei Petra Augustin auf der Couch, einer Reinkarnations-Therapeutin, und ließ mich von ihr in frühere Leben zurückführen. Später machte ich dann auch selbst die Ausbildung in Reinkarnations-Analyse.
Nach wie vor schrieb ich meine Wörterbücher, doch mein neues berufliches Ziel als Reiki-Lehrerin hatte ich bereits fest ins Auge gefaßt. Genau ein Jahr nachdem ich den ersten Reiki-Grad gemacht hatte, war es so weit: ich wurde zur Reiki-Meisterin und Lehrerin geweiht.
Meister und Lehrer
Da war ich nun, eine frischgebackene Reiki-Meisterin und Lehrerin, eingeweiht und ausgebildet in einem Crash-Kurs an einem in jedem Sinne heißen Wochenende im Juni 1994. Ich hatte es jetzt schwarz auf weiß, daß ich selbst Schüler in Reiki einweihen durfte - bloß, ich mußte erstmal irgendwie an potentielle Schüler rankommen.
Drei Monate lang tat sich nichts. Es war zudem ein sehr warmer, schöner Sommer, den ich ehrlicherweise auch lieber im Freibad als mit Arbeit verbrachte. Bis es dann im September so weit war: eine Frau, die mich aus dem Reiki-Zentrum in Düsseldorf kannte, rief mich an und sagte, daß sie bei mir den Meister machen wolle. Das war der Hammer - mein erstes Reiki-Seminar und dann gleich eine Meister-Einweihung!
Ich faßte das als Prüfung des Schicksals auf und dachte, wenn ich das schaffe, schaffe ich alles, dann schreckt mich nichts mehr. Zur Unterstützung rief ich mir sämtliche Engel, Meister und was sonst noch so „herumfliegt“ herbei, aber als es dann so weit war, hatte ich doch „die Hosen voll“. Mit Hilfe von oben brachte ich das Seminar mit Anstand hinter mich, und auch die Einweihung gelang. Rückblickend muß ich sagen, daß ich wohl (größen)wahnsinnig war, gleich mit einer Meistereinweihung einzusteigen. Andererseits war es auch gut, so ins kalte Wasser zu springen, denn von da an „lief“ es bei mir, und ich hielt regelmäßig Seminare zu allen drei Graden ab.
Das Herz- und das Halschakra-Symbol
Zu dem Zeitpunkt als ich Reiki-Meisterin und Lehrerin wurde, dachte ich, nun gut, das ist es jetzt, mehr gibt´s auf dem Gebiet nicht zu erreichen Kaum, daß ich dies gedacht hatte, flatterte mir ein Brief ins Haus, indem weitere Reiki-Grade angeboten wurden: die Herz- und Halschakra-Einweihungen und die Großmeister-Grade. Als ich den Brief las, war ich sehr skeptisch - noch mehr Grade, was soll das? Da will doch bloß jemand Geld damit machen. Trotzdem warf ich den Brief nicht weg, sondern er lag über Wochen hinweg immer in Sichtweite auf meinem Schreibtisch. Schließlich faßte ich mir ein Herz und rief die Absenderin des Briefes, Gilla Wilmes, an. Sie legte mir ganz ruhig und sachlich dar, was es mit diesen Graden auf sich hat und überzeugte mich damit so, daß ich mich zu einem persönlichen Gespräch mit ihr traf. Die große Liebenswürdigkeit und das enorme Wissen, das mir in Gilla begegneten, gaben letztendlich den Ausschlag dafür, daß ich mich entschloß, diese beiden Grade zu machen.
Auch dieses Seminar fand an einem heißen Sommertag statt, ziemlich genau ein Jahr, nachdem ich meinen Meister und Lehrer gemacht hatte. Anscheinend habe ich eine Vorliebe dafür, meine Reiki-Entwicklungsschritte im Hochsommer zu machen. So dampfte ich auch diesmal in der sommerlichen Hitze unter der intensiven Energie der Symbole und Einweihungen heftig vor mich hin. Gilla zeigte mir auch, wie die Einweihungen durchgeführt werden, so daß ich die Symbole hinterher auch weitergeben konnte.
Gilla erzählte mir auch von den beiden Großmeister-Graden und den tollen Sachen, die man damit machen kann und weckte natürlich meine Neugier. Es stand für mich fest, daß ich irgendwann auch diese beiden Grade machen wollte, aber erstmal hatte ich mit meinen beiden neuen Symbolen genug zu tun - und außerdem war es ja auch eine Kostenfrage. Zwar schrieb ich zu der Zeit immer noch die Wörterbücher und hielt auch regelmäßig meine Seminare ab, aber die Ausbildung in Reinkarnations-Analyse schlug ordentlich zu Buche, so daß ich mir weitere Fortbildungen gut überlegen mußte.
Die beiden Großmeister-Grade
Es war wieder mal Sommer und bei mir der Impuls da, den nächsten großen Reiki-Schritt zu machen - die Großmeister-Grade. Da Gilla zu der Zeit keine Seminare abhielt, mußte ich mir leider jemand anderes dafür als Lehrerin suchen.
Über eine Anzeige geriet ich an eine Frau in Wuppertal, die sich sehr schulmeisterlich und überkorrekt, um nicht zu sagen dogmatisch, gab. Ich fand es ja noch ganz in Ordnung, daß sie mir bei unserem Vorgespräch „auf den Zahn fühlte“ und sie meine bisherigen Reiki-Urkunden sehen wollte. Als ihre seltsamen Tests aber das ganze Seminar hindurchgingen und sie sich völlig unantastbar auf ihr Lehrerpodest zurückzog, dachte ich nur noch: „Halt´ durch, schau´, daß du die Urkunde bekommst, und dann nichts wie weg hier!“ Durch diese Erfahrung habe ich zumindest gelernt, wie man sich seinen Schülern gegenüber nicht verhalten sollte.
Bei dieser Reiki-Lehrerin erfuhr ich von weiteren Reiki-Graden, die sie selbst besaß, aber mit dem Argument „Du bist noch nicht so weit!“ nicht an mich weitergeben wollte. Damit hatte sie bei mir einen Stachel gesetzt. Wollen wir doch einmal sehen, wer hier „noch nicht so weit ist“! Es handelte sich dabei um das Weisheitssymbol und Karuna-Reiki, und ich werde in den nächsten Kapiteln mehr darüber schreiben.
Nach den Einweihungen in die Großmeister-Grade ging es bei mir in Sachen „feinstoffliche Wahrnehmung“ erst richtig los. Ein richtig einschneidendes Erlebnis hatte ich, als ich bei einer Veranstaltung war, bei der ein buddhistischer Lama aus der Mongolei einen Vortrag hielt und religiöse Lieder sang. Ich hatte wieder einmal eine meiner beliebten Nackenverspannungen, und als ich so dasaß und dem Singsang des Lamas lauschte, sah ich, wie eine Gruppe älterer Lamas in ätherischer Gestalt zwischen den Sitzreihen umherging. Anstatt in Verzückung zu geraten, dachte ich in dem Moment praktisch und bat die Lamas, mir doch mit meinem steifen Genick zu helfen. In dem Augenblick krachte es laut in meiner Halswirbelsäule, und ich konnte den Kopf wieder frei bewegen. Ein Lama in Geistgestalt hatte mir mein Genick eingerenkt!
Es kommt immer wieder vor, daß ich feinstoffliche Wesen wahrnehme, ob es sich nun um Engel oder sonstige Geistwesen handelt. Gerade bei den Reiki-Einweihungen ist das Zimmer oft voll, und häufig wollen meine Schüler hinterher auch wissen, wer dabei war. Meist handelt es sich um die Schutzgeister oder Geistführer der Schüler, und einmal erschien sogar ein Indianer auf seinem Pferd in voller Größe.
Das Weisheitssymbol
Die weiteren Reiki-Grade, von denen ich bei meiner Großmeister-Einweihung erfahren hatte, waren zum einen das Weisheitssymbol und zum anderen Karuna-Reiki. Mein „sportlicher Ehrgeiz“ trieb mich dazu an, mehr darüber wissen zu wollen, und ich suchte wiederum in Anzeigen nach jemandem, der diese Reiki-Techniken anbot.
Ich fand auf Anhieb eine sehr nette Frau, Claudia Giesen in Hagen, die sich sofort bereit erklärte, mir das Weisheitssymbol einzuweihen. Ich verabredete mich mit ihr, und genau vier Wochen nach den Großmeister-Graden bekam ich von Claudia das Weisheitssymbol eingeweiht. Damit kam die Erlösung für mich, denn ich empfand die Energie der Großmeister-Grade als sehr hart und unangenehm, und es ging mir gar nicht gut damit. Das wunderschöne, watteweiche Weisheitssymbol mildert diese harte Energie und macht sie zu einer „runden Sache“. Aus dieser Erfahrung heraus gebe ich meinen Schülern bei den Großmeister-Graden immer das Weisheitssymbol mit. „Du bist noch nicht so weit“ gibt es bei mir nicht!
Von Claudia konnte ich auch mehr über Karuna-Reiki erfahren, und bei mir war sogleich das Gefühl da, daß es das richtige für mich ist.
Inzwischen hatte ich aufgehört, die Wörterbücher zu schreiben. Das letzte Buch, an dem ich mitgearbeitet hatte, war zur neuen deutschen Rechtschreibung, und kostete mich viel Zeit und Energie. Schließlich war bei mir der Gedanke da: Um was geht es wirklich in deinem Leben? Um die Wörterbücher oder um Reiki? Da war die Sache für mich klar! Ich weitete zudem meinen Aktionsradius aus und fing an, regelmäßig Seminare in meiner Heimatstadt Rosenheim abzuhalten. In der dortigen Gegend ist alles, was mit Esoterik und Spiritualität zu tun hat, viel mehr verbreitet und allgemein akzeptiert als im bodenständigen Ruhrgebiet.
Karuna-Reiki
Diesmal fand das Seminar nicht wie sonst im Sommer statt, sondern an einem angenehm kühlen November-Wochenende, drei Monate nachdem ich das Weisheitssymbol erhalten hatte. Ich bin Claudia sehr dankbar dafür, daß sie mich in Karuna-Reiki eingeweiht hat, denn es stellt für mich eine große Bereicherung dar.
Während des Seminars behandelten wir uns gegenseitig mit den verschiedenen Symbolen, und wir ließen sie aus teilweise bis gut einem Meter Abstand in die Aura einfließen. Die Wirkung war aber bis zum physischen Körper hin spürbar. Ich hatte das Gefühl, daß einen die Karuna-Reiki-Symbole rundherum einhüllen, wie ein weiches, warmes Daunenbett, in das man sich richtig hineinkuscheln kann.
Nochmal Reiki-Lehrerin
Eine ganze Weile, nachdem ich schon als Reiki-Lehrerin praktiziert hatte, ergab sich für mich die Situation, daß ich eine neue Abstammungslinie brauchte. Usui hatte ja bekanntlich eine ganze Reihe von Schülern ausgebildet, die wiederum ihre eigenen Schüler hatten. So verbreitete sich Reiki über verschiedene Meister und Linien. Wichtig dabei ist nur, daß der eigene Lehrer, von dem man eingeweiht wurde, in seiner Traditionslinie auf Mikao Usui zurückgeht.
Brigitte, die mich 1994 zur Meisterin und Lehrerin geweiht hatte, arbeitete nach dem System der R.A.I. (Reiki Association International). Dieser Reiki-Verband wurde von F.E. Eckard Strohm gegründet und legt viel Wert auf eine christliche Auslegung von Reiki. Meinen Schülern war an sich egal, nach welcher Richtung ich arbeitete, Hauptsache sie lernten bei mir vernünftig, wie man Reiki anwenden konnte.
Im Laufe meiner Reiki-Praxis kam es, daß Eckard Strohm und die R.A.I. von anderen Reiki-Verbänden immer mehr angefeindet wurden. Das übertrug sich auch auf mich, denn wenn ich anderen Reiki-Lehrern gegenüber äußerte, daß ich nach R.A.I. arbeite, war ich bei denen sofort „unten durch“. Das hing sich vor allem daran auf, daß die Traditionslinie von Eckard Strohm etwas diffus war, und nicht genau daraus erkenntlich war, ob „sein“ Reiki tatsächlich auf Usui zurückging.
Ich brauchte also einen „Hundestammbaum“, aus dem einwandfrei hervorging, daß sich die Linie bis auf Usui zurückverfolgen läßt. Was sollte ich machen? Nochmal bei einem Reiki-Lehrer den Meister und Lehrer machen? Nochmal viel Geld bezahlen, für etwas, das ich im Grunde schon hatte, bloß weil die Abstammungslinie einigen nicht paßte? Die Rettung kam durch Claudia. Sie macht ihre Reiki-Einweihungen nach dem System von William L. Rand, der eindeutig nachweisen kann, daß seine Linie auf Usui zurückgeht. In ihrer unkomplizierten Art schlug mir Claudia spontan vor, mich noch mal in den Meister- und Lehrer-Grad einzuweihen. Und was das Schönste dabei war - ohne dafür Geld zu nehmen! Jetzt weihe ich meine Schüler selbst in der Einweihungstechnik von William L. Rand ein und kann auf den Urkunden, die sie bei den Seminaren bekommen, die Traditionslinie mit anführen, die eindeutig auf Mikao Usui zurückgeht.
Enersense-Reiki und Buddho-Stufen
Claudia war es dann auch, die mich kurz nach unserem Karuna-Seminar auf eine ganz neue Sache brachte: Enersense-Reiki. Sie versammelte interessierte Schüler dafür und organisierte bei sich zu Hause ein Seminar mit dem Reiki-Lehrer Jay Arjan Falk, der dieses Reiki aus Australien „importiert“ hatte.
Im Grunde handelt es sich dabei um die selben drei Reiki-Grade, wie man sie für gewöhnlich kennt, also erster, zweiter und Meister-Grad. Beim ersten Grad lernt man die direkte Körperbehandlung, beim zweiten die drei Symbole Fern-, Mental- und Kraftsymbol und beim dritten Grad bekommt man das Meister-Symbol. Allerdings beinhaltet beim Enersense-Reiki der Meistergrad gleichzeitig den Lehrergrad, was nicht in allen Reiki-Richtungen so ist.
An einem Wochenende im Juni 1997 wurden wir in den ersten und zweiten Enersense-Grad eingeweiht und erhielten die erste Buddho-Stufe, die eine Meditation und eine Körperübung beinhaltete. Auf mich wirkte die Energie von Enersense-Reiki wesentlich klarer und lichter, als das, was ich vom westlichen Reiki bisher kannte. Spannend war es vor allem, die tibetischen Originalsymbole und Mantren unserer Reiki-Symbole kennenzulernen und von den Ursprüngen des Reiki im tibetischen Buddhismus zu erfahren.
Die Meditation, die wir bei der ersten Buddho-Stufe als Buddho-Meditation erlernten und die im tibetischen Buddhismus als Gottheiten-Yoga bekannt ist, mußten wir nun bis wir die zweite Buddho-Stufe erhalten würden, täglich praktizieren. Es ist eine Meditation aus dem tantrischen tibetischen Buddhismus, bei der man den Bodhisattva Avalokiteshvara visualisiert und mit ihm verschmilzt. Dazu stellt man sich verschiedene Symbole in den Chakras vor, chantet Mantren und läßt schlußendlich Energie im Körper kreisen.Wir bekamen auch Körperübungen gezeigt, die auf eine Aktivierung der Meridiane im Körper zielen. Sie erinnerten mich an Qi Gong-Übungen, mit langsamen Bewegungen, verbunden mit dem Atem.
Im Oktober 1997 kam Jay Arjan Falk wieder zu Claudia und wir erhielten den Enersense-Meistergrad. Die Meister-Einweihung dauert beim Enersense-Reiki gut eine Stunde. Sie läuft in mehreren Schritten ab, und man läßt z.B. mit den Daumen Energie in verschiedene Punkte entlang der Wirbelsäule fließen, die mit Akupunkturpunkten korrespondieren. Es wird bei diesen Einweihungen auch viel mit dem Atem gearbeitet und immer wieder Energie in die Chakras gepustet. Um diese Energie überhaupt im Körper aufbauen zu können, waren die Übungen der ersten Buddho-Stufe nötig. Alles in allem war es eine sehr intensive Erfahrung, und ich freute mich schon auf meine ersten Schüler, denen ich dieses „neue“ Reiki weitergeben konnte.
Weihnachten 1997 machte ich meine zweite Buddho-Stufe und bekam eine Körperübung gezeigt, die mich wiederum sehr an Qi-Gong-Übungen erinnerte. Es waren langsame, fließende Bewegungen, verbunden mit einer bewußten Atmung. Auch diese Übung sollte ich regelmäßig durchführen und würde dann nach einer gewissen Zeit der Praxis eine Einweihung darauf erhalten. Zwar hatte ich bei der ersten Buddho-Stufe gleich eine Einweihung erhalten, aber an sich war es so gedacht, daß der Schüler erst mal eine Zeitlang mit der Technik arbeiten soll und dann die Einweihung bekommt.
Bei der dritten Buddho-Stufe, dem Buddho-Meistergrad hätte ich dann selbst gezeigt bekommen, wie diese Einweihungen durchzuführen sind. Dazu ist es dann aber nicht mehr gekommen, denn mein Verhältnis zu Jay Arjan Falk verschlechterte sich zunehmend. Ich will die Gründe hierfür nicht nennen, aber schließlich wurde mir klar, daß ich die dritte Buddho-Stufe abschreiben konnte. Schade war dies vor allem für meine Schüler, denen ich nur noch eine „halbe Sache“ anbieten konnte: ich durfte zwar alle drei Enersense-Reiki-Grade weitergeben, aber bei den dazugehörigen Buddho-Stufen konnte ich nur die ersten beiden unterrichten und dabei keine Einweihungen geben. Meine Schüler, die ich bis dahin in diesem System unterrichtet hatte, sahen das zwar ein, aber es war nun für mich nicht mehr sinnvoll, neue Schüler anzunehmen und ihnen keine komplette Ausbildung anbieten zu können. So nahm ich Enersense-Reiki und die Buddho-Meditationen wieder aus dem Programm.
Traditionelles japanisches Reiki der Usui-Reiki Ryoho-Gakkai (Usui-Reiki Heilungsgesellschaft)
Es war wieder einer dieser Zufälle, die mich auf meinem Reiki-Weg begleiteten: mich rief 2000 eine Frau an, die in England gelebt und dort Reiki gelernt hatte und die neu in Deutschland war. Sie erzählte mir davon, dass Ihre Reiki-Lehrerin in England kürzlich auf einem Seminar in Vancouver (Kanada) gewesen war, wo sie traditionelle japanische Reiki-Techniken gelernt hatte. Michaela reiste daraufhin zu ihrer Lehrerin nach England und ließ sich von ihr diese Techniken zeigen. Völlig begeistert kam sie zurück und meinte, wir sollten ihre Lehrerin, Ann Rogers, nach Deutschland einladen, damit sie uns dieses Reiki unterrichten kann.
Michaela übersetzte die englischen Originalunterlagen von dem Seminar in Kanada und ich rührte die Werbetrommel. Schließlich konnte ich eine Reihe meiner Schülerinnen und Schüler aktivieren und wir luden Ann Rogers zu uns ein. Sie brachte noch eine Schülerin von sich mit, um die Übungen besser demonstrieren zu können. Wir lernten, dass Usui auch Qi-Gong-Meister war, und einige der Übungen stammen aus dem Qi Gong, wie es bei den Buddho-Stufen ja auch ist. Zudem wurden uns Handpositionen gezeigt, bei denen die Energie über die Fingerspitzen in die Meridiane fließt. Außerdem beinhaltet das Reiki der Usui-Reiki Ryoho-Gakkai verschiedene Reinigungs- und Atemübungen sowie Meditationen. Am schönsten fand ich aber die Reiju-Einstimmungen. Das sind Energieübertragungen, die der Schüler immer wieder von seinem Lehrer erhalten kann. Usui hat sie seinen Schülern gegeben, wenn sie sich in Gruppen getroffen haben.
Reiki war ein wichtiger Teil meiner vergangenen 10 Jahre und wird mich auch in Zukunft weiter begleiten. Der Weg war nicht immer leicht, aber ich weiß, dass mir Reiki hilft, ihn bewußt zu gehen.
Dagmar Bernhard
Sabine Weilemann - Meine persönliche Reiki-Erfahrung
Sabine Weilemann - Meine persönliche Reiki-Erfahrung
Sabine Weilemann - Meine persönliche Reiki-Erfahrung
Wie ich auf die "Idee" kam
Im Januar 2001 hatte ich plötzlich eine Erinnerung an einen Bekannten im Kopf, der mir vor etlichen Jahren einmal eine Krankenkasse empfohlen hatte, die für freiwillig gesetzlich Versicherte sehr günstig und gut sei. Dieser Bekannte hatte mir vor Jahren erzählt, was er selbständig macht. Er ist Reiki-Meister und –Lehrer. Damals konnte ich damit überhaupt nichts anfangen und machte mir auch keine weiteren Gedanken darüber. Bis zum Januar 2001 (etwa 5 Jahre später!). Da war der Gedanke: Ruf’ den Ronald an und lerne das, was er Dir beibringen kann! Gedacht, getan. So erhielt ich Anfang Februar 2001 meine Einweihung in den 1. Grad.
Die Einweihung
Ich ging sehr locker und unverkrampft an die Sache heran. Ich hatte keine großartigen Erwartungen, allerdings eine innere Überzeugung, dass sich vieles für mich ändern wird. Am Tag der Einweihung machte ich bereits die ersten, mir bis dato unvorstellbaren, neuen Erfahrungen. Die Einweihung war heftig. Ich spürte die Energie sofort, als Ronald hinter mir stand und seine Fingerspitzen auf meine Schultern legte, fühlte es sich an, als ob heiße Pfeile durch meine Schultern schießen. Mir wurde sofort heiß und ich fing an zu schwitzen. Dies wiederholte sich bei jeder weiteren Einweihung. Ich wurde immer müder und war am Ende so schlapp, dass ich nach Beendigung der Einweihung nach Hause fuhr und mich hinlegte.
Die erste „gute Tat“
Als ich wieder aufstand, besuchte ich meine Nachbarin, die unter mir wohnt, um ihr davon zu erzählen, was ich bei der Einweihung erlebt hatte. Die Nachbarin hatte an diesem Tag einen Migräneanfall, der bei ihr normalerweise drei Tage anhält. Sie hat sogar Spritzen, die sie sich selbst gibt. Aber auch die Spritzen halfen ihr an diesem Tag nichts. Sie konnte kaum aus den Augen schauen. Ich war höchst verunsichert, ob ich es wagen sollte oder nicht. Schlussendlich hatte ich die Eingabe, dass ich soll. Also tat ich es. Ich legte ihr meine Hände auf die Stirn und den Hinterkopf und schloss die Augen, um mich zu konzentrieren. Meine Hände lagen noch keine 20 Sekunden auf Ihrem Kopf, als ich spürte, dass etwas passiert. Die Energie schoss gerade zu aus meinen Handflächen, mir wurde heiß und sogar meine Nachbarin fing an zu schwitzen – so doll, dass ihr der Schweiß im Gesicht stand. Sie bekam einen knallroten Kopf. Schon nach 5 min. verspürte sie eine deutliche Besserung. Nach insgesamt 15 min. war ihre Migräne weg. Sie hatte keine Schmerzen und Sehstörungen mehr. Ihr Kopf fühlte sich leicht an und sie atmete erleichtert auf. Sie war ganz verblüfft, dass das geklappt hatte, denn so recht wollte sie nicht glauben, was ich ihr bis zu diesem Zeitpunkt über Reiki erzählt hatte. Nun hatte sie es am eigenen Leib erlebt.
Die Reinigungsphase
Insgesamt 21 Tage nach dem Tag der Einweihung entgiftet sich der Körper und stellt sich auf die neue Situation ein. Bei jedem Menschen äußert sich das anders. Ich durfte mich an einem Anfall von Schuppenflechte auf dem Kopf und im Gesicht erfreuen. Es fing etwa am zweiten Tag nach der Einweihung an und hörte pünktlich am 21. Tag auf. Danach hatte ich überhaupt keine Probleme mehr. Am 22. Tag fing sozusagen mein neues Leben an.
Die ersten Reiki Erfahrungen
In der nächsten Zeit hatte ich immer wieder mal Gelegenheit, Reiki bei Freunden anzuwenden. Ich machte täglich bei mir den vom Reiki-Meister angeratenen Chakren-Ausgleich. Ich hatte das Gefühl, dass der Energiefluss sich täglich verstärkt. Die Hände wurden immer heißer. Es ging immer schneller. Insgesamt fühlte ich mich hervorragend und hatte immer ein Glücksgefühl, wenn ich jemanden veranlassen konnte, sich zu helfen (ich sage bewusst nicht, dass ICH geholfen hätte, denn ich habe lediglich als Kanal gedient!). Ich habe auch mehrmals sogenannte Ganzkörper-Reiki Sitzungen gemacht. Diese erschöpften mich aber irgendwie und es hat mir nicht viel gegeben. Ich bin eher eine „Notfall-Reiki-Geberin“. Mein Leben wurde in dieser Zeit komplett umgestellt. Ich hatte eine viel positivere Einstellung zu allem und irgendwie kam ich zu der Erkenntnis, dass alles im Leben einen ganz bestimmten Sinn hat. Diesen Sinn erkennt man speziell bei negativen Ereignissen nicht sofort, aber irgendwann weiß man, wofür etwas gut war. Mit dieser Einstellung bekommt man anscheinend auch eine ganz andere Ausstrahlung auf andere Menschen. Ich habe erfahren, wie fremde Leute ganz anders auf mich zukamen. Wie sie Vertrauen fassten, mich anlächelten oder mir das Gefühl gaben, dass sie sich in meiner Gegenwart wohlfühlen. Ich wusste, dass das mit Reiki zu tun hat und freute mich darüber.
Wie sich meine Welt verändert
Ich erlebte, bzw. erlebe nach wie vor, wie sich die Welt um mich herum positiv verändert hat. Man kann es schwer in Worte fassen, aber wenn man verstanden hat, was Reiki ist und wie es funktioniert, dann geschehen Dinge, die man sich vorher nicht hätte vorstellen können. Man hat das Gefühl, alles im Griff zu haben. Es ist nicht nur ein Gefühl, es ist eine Tatsache: man hat alles im Griff, und nichts kann einen umwerfen. Man verspürt eine ausgewogene, innere Ruhe. Das größte Erlebnis jedoch war, als ich begriffen habe, wie man seinen inneren Geist steuert. Ich habe mich nicht angestrengt, es zu verstehen. Ich habe ein Buch gelesen („Die Botschaft eines Meisters“). Immer und immer wieder. Und plötzlich war mir klar, wie es funktioniert. So habe ich angefangen, mit kleinen Zielen, die ich mir gesetzt habe, mein Leben in eine so positive Bahn zu lenken, dass ich es noch immer nicht fassen kann, dass es tatsächlich funktioniert. Nachdem ich mit Kleinigkeiten angefangen hatte, habe ich mir schrittweise etwas größere, schwierigere Ziele gesetzt, die ich mit Leichtigkeit, ohne Anstrengung und Krampf erreicht habe. Sobald man verkrampft an eine Sache herangeht (bei den meisten Menschen durch den äußeren Geist), wird es sehr schwierig, das gesetzte Ziel zu erreichen. Steuert man seine Ziele jedoch über den inneren Geist, erreicht man sie von ganz alleine.
Für mich hat sich wirklich alles sehr positiv verändert. Angefangen bei der Gesundheit, über Glück, bis hin zu den Finanzen und dem Umgang mit meinen Freunden. Nicht alle Menschen aus meinem Umfeld wissen, dass ich Reiki mache. Das ist auch gut so, denn für mich ist Reiki kein Hobby und kein Trend. Reiki ist für mich die Erfüllung des Unvorstellbaren. Es ist auch keine Religion und es hat für mich auch nichts mit Glaube zu tun.
Die wahre Meisterschaft
Mittlerweile habe ich alle Reiki-Grade nach Usui, einschließlich Meister, Lehrer, Großmeister, Herz- und Halschakra-Symbol, sowie Weisheitssymbol.. Die Reinigungsphase nach der Meister-Einweihung dauerte mehr als sechs Wochen und hat mich psychisch ziemlich fertig gemacht. Ich war froh, als ich endlich spürte, dass ich es wohl überstanden hatte! Ich war unausstehlich in dieser Zeit und von allem und jedem genervt. Meine Umwelt möge mir verzeihen ;-)
Inzwischen haben sich Geist und Seele jedoch auf die erhöhte Schwingungsfrequenz eingestimmt und ich erfahre täglich neue Dinge, die ich gar nicht in Worte fassen kann.
Licht und Liebe
– das beschreibt es immer noch am besten!
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