Hallo ihr Lieben,
Ich hoffe, daß ich mein "Anliegen" kurz und aussagekräftig rüberbringen kann:
Ich habe seit einigen Jahren Multiple Sklerose. Mir gehts im allgemeinen einigermaßen gut, d.h. körperlich sieht man mir die MS nicht an. Was mich wirklich "leiden" läßt sind die unsichtbaren Symptome wie kognitive Störungen (Aufmerksamkeitsstörung, Konzentrationsstörung, Wortfindungsstörung), Fatigue und vorallem Depressionen. Vor ein paar Jahren hab ich das noch ganz gut weggesteckt mit Entspannung, Meditation, Reiki und ich hab noch ne gute Hausärztin, die auch Homöopathin ist!
Aber in letzter Zeit hat sich alles "zugespitzt"...und ich komm aus diesem Loch nicht mehr raus...finde keinen Spaß mehr an meinem Job, bin ständig gereizt. Habe diese "Losigkeit"(antriebslos, freudlos,hoffnungslos). Selbst zu Dingen, die mir Spaß machten, muß ich mich aufraffen. Nach "außen" merkt man mir das natürlich nicht an, ich verstecke gut, auch im Job! Aber meine Angehörigen merken das und leiden auch darunter!
Und ich muß sagen, nicht die Krankheit MS ist schlimm für mich, sondern die Begleiterscheinung Depression.
Nun zu meinem Anliegen: Ich hatte letzte Woche ein längeres Gespräch mit meiner Neurologin und sie legte mir die Einnahme von Medikamenten (mildes Antidepressiva) nahe. Also, ich hab schon sehr viel probiert: Psychotherapie, Naturheilkunde usw...aber noch keine chemische Keule.
Ich wäge seit ein paar Tagen ständig diese Vor und Nachteile ab! Fakt ist aber auch, daß ich Hilfe brauche und endlich wieder aus diesem Loch komme!
Was kann ich denn mit Reiki behandeln, besser gesagt wie? Wie sieht es mit Bachblüten aus? Könnte man die Bachblüten im speziellen Fall auspendeln? Sollte ich diese Dinge zusammen mit der chemischen Keule anwenden?
Bin jetzt etwas verwirrt!
So, kurz ist das ganze nicht geworden, sorry! Will auch nicht jammern.
Ich denke, ich brauche wieder Kraft, um mich da herauszuholen, aber ich schaff es diesmal nicht allein! Ich kenn mich zeitweise selbst nicht mehr!
Lg, Joy (die ich hoffentlich wiederfinde ;-) )