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ach nun hört mal auf, mir bleibt gleich das Fleisch im Halse stecken. *kleinesSpäßchen*
Durch die Energiearbeit habe ich meine Ernährung nicht umgestellt. Ich esse noch genauso gerne Süssigkeiten und trinke leidenschaftlich gerne Kaffee und Cappucchino. Dafür bin ich aber eine Nichtraucherin - immer schon gewesen Naja, d. h. in der Jugend habe ich mal ne Zigarette probiert, aber mir wird davon schwindelig. Alkohol trinke ich eh nicht - nur zum Anstossen, wenn ein Anlass da ist.
Es gibt aber immer mal Phasen, wo ich versuche mich besonders gesund zu ernähren mit viel Obst und Gemüse. Ich gärtnere auch gerne und baue mir mein Gemüse selbst an. Aber das ist eher tpybedingt und würde ich nicht auf Reiki schieben.
Habe übrigens gerade einen Kuchen im Ofen.
16.03.2010, 10:45
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #12 (permalink)
Moin ihr Lieben,
das Rauchen konnte ich leichter einstellen als ich dachte. Für mich hat das nicht direkt mit Reiki zu tun, aber schon ein wenig mit Achtsamkeit und veränderten Körperbewusstsein.
In unseren Instinkten haben wir die Anleitung und die Gebrauchsanweisung für unseren Körper. Sich zerkrümeltes, trockenes Laub in ein Papier einzuwickeln, anzuzünden und den Rauch in die Lunge zu saugen löst Hustenreiz, Fluchtgefühle und Augentränen aus. Der Raucher hat gelernt diese Abwehr auszuschalten und diese Körperqualen auszuhalten. Die Zigarettenindustrie gibt sehr viel Geld für Werbung aus. Da sitzen psychologisch geschulte Fachleute, die dir beibringen, das Rauchen cool ist und Du dich viel besser in Stresssituationen konzentrieren kannst, dabei ist doch jedem klar, dass das Gehirn mit Sauerstoff viel besser arbeiten kann als mit Nervengift. Es ist aber keine Schande auf diese Werbung hereinzufallen und ich bin sicher kein ständig nörgelnder Exraucher.
Mit dem Essen ist es aber doch genau so. Was weiß denn ein Eichhörnchen über Kalorien oder Punktezählen. Es gibt kein Tier was zu fett ist um zu überleben. Die fetten Walrösser und Elefanten müssen so sein, ein Tiger sicher nicht. Jedes Tier hat seine optimale Figur(, wenn es nicht vom Menschen gefüttert wird.)
Alles was gut schmeckt, ohne Zubereitung und Gewürze, ist adäquates Menschenfutter. Wenn ich auf einer einsamen Insel leben würde, ohne Feuer und ohne Gewürze, würde ich ja auch überwiegend Obst und Pflanzen essen und sicher auch Eier. Auch würde ich Fleisch und Fisch essen, aber sehr selten, weil sich Pflanzen einfach leichter fangen lassen. Nun sind wir aber von Menschen erzogen worden, die im Krieg viel gehungert haben. Bei meiner Oma hat es nicht jeden Tag Fleisch gegeben, aber wenn es Fleisch gab, dann hat Opa immer das größte Stück bekommen. Wenn wir satt waren und unsere Teller nicht leeren konnten, sollten wir wenigstens das Fleisch noch essen, das billige Gemüse durfte liegen bleiben. Nun sind wir aber groß und haben natürlich täglich Fleisch auf dem Tischen. Und das Gemüse ist lediglich die Beilage. Ich sehe das auch in der Firma. Wenn es in der Kantine vegetarische Küche gibt, gehen viele lieber in den Imbiss auf der anderen Straßenseite.
Ich esse gern mal Fleisch. Ich könnte mir eine Grillsaison ohne Würstchen nicht vorstellen. Sicher plagt mich auch mein Gewissen über die Tierhaltung und der Appetit auf Puttenfleisch ist mir längst vergangen. Aber wenn man sich ein wenig Gedanken macht, kann man auch durch die Nachfrage den Markt verändern. Inzwischen gibt es BIO bei jedem Discounter und wenn da ein Etikettenschwindel gemacht wird, dann wird sich die Konkurrenz schon darum kümmern.
Man muß sich nur mal über die Worte „Lebensmittel“ und „Nahrung“ Gedanken machen. Viele Menschen geben gern mehr Geld für das Öl in ihrem Auto aus, als für das Öl auf ihrem Salat. Da muß man sich doch fragen, was man sich selber Wert ist.
Liebe Ronja,
würdest Du mir bitte ein Stück von deinem Kuchen einscannen und an eine Email anhängen? Ich drucke ihn mir hier dann aus und koche mir einen frischen Kaffee dazu. (Natürlich mit einem Schuß zerkochtes, ewig haltbares Kälberfutter mit 1,5% Fett)
Geändert von Baghira (16.03.2010 um 10:52 Uhr)
16.03.2010, 15:09
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #13 (permalink)
Habe am Anfang meiner Tierkommunikationslaufbahn Gewissenskonflikte bekommen, aber es gibt da gute Bücher dazu (muß nach dem Titel stöbern), die
Darüber habe ich auch gelesen. Dass Tiere gegessen werden sehen sie oft als nicht dramatisch an. Was für die Tiere aber der Horror ist, sind die Umstände ihres Todes. Sprich: die Qualen und die Angst bei Tiertransporten und wie es in den Schlachthäusern zugeht.
16.03.2010, 15:21
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #14 (permalink)
Darüber habe ich auch gelesen. Dass Tiere gegessen werden sehen sie oft als nicht dramatisch an. Was für die Tiere aber der Horror ist, sind die Umstände ihres Todes. Sprich: die Qualen und die Angst bei Tiertransporten und wie es in den Schlachthäusern zugeht.
Huhu Belloline,
schön, dass Du das ansprichst! Genau diese Energien (Angst, Schmerz, Furcht vor dem Ungewissen) verleiben wir uns ein!
Wir sind (meist) respektlos zu unserer "Lebensquelle", schätzen und achten sie nicht. Daher ist für mich auch der Begriff "Nutztier" ein rotes Tuch!
Jede Seele wählt ihren Lebensweg und vielleicht ist es für das Schweinchen so vorbestimmt, dann und dann zu sterben (eben in diesem Falle durch Schlachtung), aber die Art wie es getötet wird und wie es vorher gehalten wurde, ist unerträglich für die kleine Tierseele!
Und wie gesagt:
Ich kann es jedem nur empfehlen; versucht es mal mit vegetarischer Kost (sofern ihr wirklich unter Gewissensbissen leiden solltet). Es gibt mittlerweile wunderbare Ersatzprodukte, die das Fleisch geschmacklich sehr gut immitieren können. Ich habe damals in der Schweiz ein "Veggie-Schnitzel" essen dürfen, der Unterschied hat sich kaum bemerkbar gemacht .
Es gibt unzählige Alternativprodukte, für jeden Geschmack ist etwas dabei und ein Versuch kann ja nicht schaden!
Und nein, ich möchte auch nicht missionieren , würde es nur wahnsinnig toll finden, wenn jeder mal ein wenig herumexperimentieren würde .
Alles Liebe euch!
Apfelblüte*
16.03.2010, 15:35
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #15 (permalink)
Ich habe kürzlich einen Satz gelesen, der es genau trifft:
Die Natur ist manchmal brutal, aber gemein ist nur der Mensch.
Ich finde das Wort "Nutztier" auch grauenhaft. Genauso wie es ziemlich schräg finde, dass die Wellensittiche in der Voliere gehegt und gepflegt werden, während gleichzeitig Fleisch einer KZ-Pute auf dem Esstisch steht.
16.03.2010, 15:37
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #16 (permalink)
ja, Fleischreduktion ist bei uns ist es ein Prozess, der seit Mitte letztes Jahr läuft, wir haben echt täglich Fleisch verputzt und mein Schatz schon Gelenkschmerzen. Wir hatten spontan beschlossen, auf Basis der Freiwilligkeit nur noch einmal die Woche Fleisch zu essen. Inzwischen ist mir selbst das manchmal zu viel.
Das ist ein Schritt in einem Prozess, der etwa nochmal eineinhalb Jahre davor begann, als ich eine Methode (eine Mischung aus EFT und emdr irgendwie) zur Auflösung von Blockaden, Ängsten und Traumata und Aktivierung von positiven Ressourcen erlernte auf einem Workshop. Seitdem hat sich sehr viel getan. Das wurde uns auch angedroht, dass sich sehr viel verändern kann.
Tut nicht weh, ich fühle mich auch nicht als verzichte ich. Zum Glück.
Liebe Grüße
Any
17.03.2010, 05:09
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #18 (permalink)
ja, Fleischreduktion ist bei uns ist es ein Prozess, der seit Mitte letztes Jahr läuft, wir haben echt täglich Fleisch verputzt und mein Schatz schon Gelenkschmerzen.
Huhu Any,
habt ihr mal den Harnsäurewert in seinem Blut checken lassen? Der kann nämlich u.a zu schweren Gichtanfällen führen, wenn er dauerhaft erhöht bleibt. (Kennt meine Mutter nur allzu gut!)
Zitat:
Tut nicht weh, ich fühle mich auch nicht als verzichte ich. Zum Glück.
Ich denke, die positiven Erfahrungsberichte einiger Menschen, die vegetarisch oder vegan leben, werden immer in den Hintergrund der angeblichen "Mangelernährung" gedrängt.
Aber mal ehrlich;
Ist ein regelmäßiger Fleischkonsum denn wirklich ein Indikator, dass ich nicht mangelernährt bin?
Wenn ich jeden Tag eine Burger verputzen würde, dafür aber auf gesunde Rohkost (Obst & Gemüse) verzichten, wäre ich dann nicht mangelernährt?
Es kommt doch immer auf das Gesamtpaket an! In dem Falle sprechen wir von z.B tierischem Eiweiß, das u.a gut für den Muskelaufbau geeignet ist. Diese Form für uns von gutem Eiweiß, ließe sich allerdings auch anderweitig zuführen. Es letztendlich doch kein MUSS!
Es ist wahrscheinlich auch ein wenig so wie bei den Rauchern und Exrauchern:
Variante 1:
Du musst aufhören zu Rauchen, sonst bekommst Du irgendwann Krebs! (Panikmache, seelischer Druckaufbau)
Variante 2:
Ein rauchfreies Leben ist ein Wohlgenuss, weil... (beliebig ergänzbar)
Die meisten Menschen wollen einfach nicht mit dem Leid der Tiere konfrontiert werden, vielleicht könnte man in ihnen aber mit beispielhafter Vorbildlichkeit (oh Gott, wie das klingt ) das Interesse wecken!
Alles Liebe
Apfelblüte*
17.03.2010, 09:01
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #19 (permalink)
Die meisten Menschen wollen einfach nicht mit dem Leid der Tiere konfrontiert werden,
Was ich so richtig...doof finde ist, wenn Leute sagen "Fisch nur als Filet, bloss nicht mit Kopf auf den Teller" oder "Lamm esse ich, es darf nur nicht nach Lamm schmecken" oder "Wild muss man vorher einlegen, sonst schmeckt es zu sehr nach Wild".
Wenn Fleisch und Fisch erstmal verfälscht werden müssen damit es "geniessbar" wird, kann man doch auch gleich ganz darauf verzichten.
Ich habe jedenfalls noch nie gehört, dass jemand gesagt hat "Apfel bitte nur ohne Schale, damit man nicht mehr merkt, das es mal ein Apfel war".
Auch kleine Kinder weigern sich häufig gegen den Geschmack von Fleisch, bis es ihnen "antrainiert" wird.
Ich habe mal einen sehr guten Satz gelesen:
"Setze ein Kind mit einem Kaninchen und einem Apfel in einen Laufstall. Wenn das Kind mit dem Apfel spielen und in das Kanichen beissen möchte, erst dann ist bewiesen, dass Fleisch zu essen in unserer Natur liegt."
17.03.2010, 10:49
Energiearbeit und Ernährung Beitrag #20 (permalink)
Den Satz mit dem Kind, Apfel und Kaninchen kenne ich auch, doch der ist irgendwie nicht stimmig für mich. Denn es muß ja wohl heißen mit einem gebratenen Kaninchen, der Apfel ist ja schon zubereitet und dann würde ich persönlich in das Kaninchen reinbeißen. Also alles roh essen?? Das könnte ich nicht, ich gebe zu ich liebe auch rohes Fleisch, ich brauche dazu nicht mal Salz, ich beiße da mit Genuß hinein - soll zwar nicht gesund sein, doch ich mag das so. Für mich ist das ja auch noch das lebendigste Fleisch, das ich essen kann, der Salat ist ja auch abgeschnitten und lebt dann nicht mehr. Am liebsten mag ich Salat aus dem eigenen Garten und wenn es nach mir ginge, würde ich mir auch die Tiere artgerecht halten, leider mag mein Mann keine zusätzlichen Tiere bei uns, sonst bräuchte ich keinen Metzger mehr.
Wie Apfelblüte schreibt, wichtig ist mir das die Tiere nicht gequält werden, also Fleisch aus dem Supermarkt das gibt es bei uns nicht - allerdings kaufe ich im Winter schon Gemüse aus dem Supermarkt, doch immer jahreszeiten gemäß und auch möglichst Bio. Ich glaube übrigens auch nicht, das ich wenn ich Veganer oder so bin, mich mangelernähre - ich mag einfach Fleisch sehr gerne essen, aber genauso gerne Gemüse und Obst. Die sind sicher auch nicht begeistert wenn ich sie umschneide - auch Gemüse kann man schlecht anbauen und beengt "halten". Ich sehe da ehrlich keinen Unterschied. Für mich ist alles beseelt, d. h. alles was ich esse, hatte eine Seele und mußte vorher sterben. Das ist ein Naturgesetz, ich brauche Lebendiges um zu überleben und nehme jemand anderen (und sein es nur eine Alge) das Leben.
Alles Liebe für Euch
Doris