Zitat:
Zitat von Engelszauber
Hallo ihr Lieben,
ich werde in 6 Tagen meine Meistereinweihung erhalten und freue mich schon sehr darauf. Ich habe für den 3.Grad einen Kostenbeitrag von € 300,- zu bezahlen. Liegt das in einem vernünftigen Rahmen? Ich finde den Betrag ehrlich gesagt zu hoch, zudem mir mein Lehrer mitgeteilt hat, dass dieser Grad der Leichteste, Schnellste und Angenehmste wäre und er ist bisher der Teuerste.
Ich möchte gerne meine Einweihungen von ein und dem selben Lehrer bekommen und deshalb keinen Anderen aufsuchen, ich bin sehr zufrieden bisher und mir ist Reiki sehr wichtig. Allerdings bin ich gerade zwischen Abitur und Studium und finanziell, wie Ihr Euch denken könnt, ist es nicht sehr rosig und ich wäre sehr erleichtert darüber, wenn ich die Einweihung für € 200,- erhalten würde. Meint ihr, ich sollte meinen Lehrer um eine Kostenreduzieren bitten?
Vielen Dank für Eure Antworten und liebe Grüße,
Engelszauber
|
Auch auf die Gefahr hin, hier ausgebuuht zu werden:
Ich bin wirklich immer wieder (fast) schockiert darüber, zu welchen Preisen Reiki - Seminare angeboten werden.
Und ja, ich bin auch der Meinung, man sollte für die Liebe und Zeit, die man in ein Seminar investiert, eine Gegenleistung erhalten.
Manchmal allerdings wirkt es eher so, als würden die Schüler, ihre Lehrer für ihre "Zeitinvestition" entschädigen müssen.
Ich habe für meine "Meisterweihe" genauso viel bezahlt, diese kosten im Schnitt alle um die 300 - 450 Euro (meiner Erfahrung nach).
Nur in welchem Verhältnis stehen solche Summen denn eigentlich?
1. Wird es so einer Mehrheit von Menschen einfach ab einem gewissen Grad nicht mehr ermöglicht, weitere Seminare zu besuchen.
300 Euro zahlt man auch nicht eben aus der Kaffeekasse!
2. Ist dies niemals im Sinne von Reiki. (Auch wenn "traditionell" bis zu 10.000 Euro für ein solches Seminar lt. Hawayo Takata verlangt werden sollten / für die Meisterweihe ein Jahresgehalt).
Um ehrlich zu sein: Die Unterlagen werden immer spärlicher, die Preise immer steigender, wo liegt da die Fairness?
Vor allem, wenn einige "Lehrer" im selben Atemzug behaupten, sie würden ja nicht für Reiki, sondern für z.B den Urkundendruck Geld verlangen.
Ist der Aufwand eine Urkunde zu bedrucken, also nach Qualifikation des Schülers, gestiegen? Um sagen wir 100€ - 200€ mehr zu verlangen?
In welchem Verhältnis stehen diese Summen zueinander?
Denn die ersten Grundsätze, die man während seiner Ausbildung lernt, besagen, dass Reiki für alle Menschen gedacht sei,
nicht nur für einige wenige.
Aber was bewirken wir letzendlich, wenn wir solche Geldsummen für Seminare verlangen?
Einmal bitte darüber nachdenken!
Ich möchte hier auch niemanden anprangern oder irgendwem Vorwürfe an den Kopf schmeißen, sondern einfach nur einmal zum Umdenken anregen.
Und auch das Argument, man lebe allein von solchen Seminaren, gilt meiner Meinung nach nicht.
Denn es gibt viele Dinge, in die Richtung tendierend, die man alternativ dazu anbieten könnte ohne zu sehr von seiner "Linie" zu weichen.
Reiki hat sich mittlerweile zu einem richtig lukrativen Geschäft entwickelt und ich denke, diese Erfahrung haben bereits einige von euch machen dürfen.
Jemand der sich mit den Preisen im Allgemeinen noch nicht auseinandergesetzt hat, würde für ein solches Seminar mit Sicherheit - sofern es ihm möglich wäre - tausende von Euros bezahlen und gerade hier setzen die "schwarzen Schafe" leider zu genüge an!
Da lobe ich mir "Einrichten", wie Zen -Reiki!
Da steht das Lehrer-Schüler-Verhältnis, die Mitmenschlichkeit und nicht in erster Linie der Geldbeutel, an erster Stelle!
Liebe Grüße
Apfelblüte*