Hallo ihr Lieben,
ich denke über die Frau, die am Anfang dieses threads Thema war, können wir uns nicht wirklich gut austauschen, da wir keine genaue Diagnose von ihr kennen und dass sie starke Psychopharmaka nimmt und durch die Bank weg davon benebelt ist, ist auch im Laufe des Threads als Geschichte drumheraum gesponnen worden, oder? Kann mich auch irren.
Meines Wissens nach kann Reiki z.B. bei Schizophrenie Schübe auslösen. Es soll aber auch Heiler geben, die fest davon überzeugt sind, dass man Schizophrenie mit Reiki heilen kann.
Ich habe 1995 des ersten Grad gemacht, 5 jahre später den 2. Grad und ein weiteres halbes Jahr später den 3. Grad.
Der erste Grad war schon sehr beeindruckend vom Erleben her. Beim 2. Grad hatte ich auch wieder ein sehr starkes Erleben und es häuften sich recht - für mein damaliges empfinden - mystische, wenn nicht gar gruselige Ereignisse. Beim dritten Grad hatte ich dann äußerst heftige Visionen und körperliche willkürliche Reaktionen, die ich nicht steuern konnte.... Ich war zu hause angekommen.....und das in Lichtgeschwindigkeit. Brrrrrr.....!!!!
Mit diesem Erleben handhabe ich es nun so, dass ich jedem, der den 1. Grad machen möchte - ohne ihm Angst zu machen - umfassend informiere. Ich denke, es macht durchaus einen nicht unerheblichen Unterschied, ob ich mich über einen längeren Zeitraum mit Heilreaktionen und allem drum und dran von jemand anderem behandeln lasse oder ob ich mich selbst durch Einweihung in den ersten Grad auf meinen Weg mache.
Wovon reden wir nun also? Wer kann denn nun in einen Menschen hineinschauen oder vorausschauen, was geschehen wird? Es kann bei jedem eine Menge aufgewühlt werden.
Wichtig ist, sich auf seine Klienten vollkommen einzulassen und sie zu erleben, sie so anzunehmen, wie sie zu einem kommen. Das schafft eine gute Basis für einen achtsamen, respektvollen, vertrauensvollen Behandlungsrahmen.
Ich würde psychische Auffälligkeiten bei einem Klienten offen ansprechen und
ggf. einfach sagen, wenn ich Bedenken habe, sie oder ihn einzuweihen. Dies müsste ich dann aber dann auch gut begründen und ihm das Angebot machen, gemeinsam weiter hinzuschauen - eben im Rahmen von einigen Behandlungen.
Wenn die Athmosphäre und die Gesprächsführung stimmt, müsste das funktionieren. Und wenn jemand rumwettert wie ein Rohrspatz, wenn es um seine Psyche geht oder rumdruckst, dann kann man ja wohl sicher sein, dass da wirklich was nicht in Ordnung ist, oder?
Das sind so meine spontanen Gedanken zu diesem Thread.
Schönes Wochenende Euch
Tanja