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Liebe Bell,
ich war des öftern in verschiedenen Einrichtungen nicht als Arzt und ich weiß auch nicht was Du arbeitest, hatte viel Kontakt und habe noch Kontakt zu sog. Borderlinern und ich fand unterschiedlicher konnten diese Menschen nicht sein. Ob es eindeutige Kriterien gibt das glaube ich nicht wirklich, weil es gerade im psychischen Bereich immer wieder zu anderen Theorien und Ansichten kommt.
Das es eine Tendenz gibt, das ist möglich, doch für mich ist das trotzdem "Schubladendenken". Vielleicht gefällt Dir dieses Wort nicht, es gibt so viele Schubladen, wo Menschen hineingesteckt werden, angefangen beim Geschlecht, Sternzeichen, Freundeskreis, Vorlieben......
Und doch ist der Mensch mehr als diese Zeichen, der Mensch ist mehr als seine Krankheit. Das wollte ich damit sagen. Das Ärzte in Kategorien denken und einteilen müssen ist o. k, doch ich bin kein Arzt ich versuche die Schubladen zu vermeiden.
Alles Liebe
Doris
Ich gehe mit Doris völlig konform..kenne etliche (!!!), die den Stempel "Borderline" oder " Depressiv" oder "Burn-out" aufgedrückt bekommen haben, jahrelang Psychopharmaka geschluckt haben, wobei letztendlich "nur" die Schilddrüse dahinterstand
Also lieber zehnmal hinterfragen, bevor man sich mit so einer Diagnose abfindet.
♥-liche Grüße
Sanaya, die da locker ein paar Strophen mitsingen kann, sich aber zum Glück jahrelang gegen Psychopharmaka gewehrt hat und weitergesucht hat
Ich bin grad auf diesen Thread gestoßen und hab da eine ganz andere Assoziation.
Ich kenne es von mir selbst, dass psychische Themen (und am Ende sind sie für mich alle psychisch, alles körperliche hat eine psychische Ursache) zwischen den Ebenen hin und herwechseln. Dann habe ich beispielsweise den totalen Druck in Bezug auf bestimmte Pflichten, dann keinen Druck mehr und dafür einen verklemmten Ischiasnerv. Dass kurz wieder den Druck und der Nerv gibt Ruhe, dann wieder Schmerzen und kein Druck.
Genauso bei Magenproblemen. Belastung in Bezug auf Bürokram oder ähnliches, und Blockaden, die Dinge anzugehen. Überwinde ich diese Blockaden, ohne sie wirklich verarbeitet zu haben, lagere ich das Problem aus auf den Magen. Mit den Magenschmerzen dann bin ich handlungsfähig und kann alles abarbeiten.
So geht es immer hin und her... es hört sich für mich sehr danach an, dass es bei Deiner Freundin genauso ist. Irgendwo müssen die Themen "gelagert" werden, solange sie nicht gelöst sind.
Ich persönlich sehe es immer als gutes Zeichen, wenn etwas zurück auf die Psyche geht, dann "dematerialisiert" es sich ein Stück und ist anschließend leichter zu lösen.
huhu tia, klingt ja spannend
habe das thema ganz vergessen *schäm*
also hier der aktuelle stand, sie hatte schon einen termin bei dieser psychatrischen instututionsambulanz (hoffe das war jetzt richtig) und das erstgespräch war wohl ganz nett. sie hat nun ende april den nächsten termin und soll nun tagebuch schreiben (auch damit das schriftbild analysiert werden kann) dann kommen wohl erneute gespräche und untersuchungen. je nachdem was da nun rauskommt.
wir sind jedenfalls alle positiv überrascht und freuen uns aufs besser werden
liebe grüße apollo
jo mach ich
sitze aber auch auf brennenden stühlen habe einen reha-termin allerdings rufen die mich an und dann muss ich los, also nicht wundern wenn ich erst in 2 monaten wieder schreibe
aber danke für erue tipps, bis jetzt kommt sie so gut zurecht und allein schon durchs schreiben hat sich einiges verändert.
wenn ich was weiß und berichten kann werde ich es tun.
liebe grüße apollo